HDPE - Schlaufenetiketten als Packmittel

HDPE-Schlaufen als Packmittel

Wie sind HDPE-Schlaufenetiketten in Bezug auf die neue Verpackungsverordnung (PPWR) zu sehen?

Nach einer Übergangszeit tritt die neue EU-Verpackungsverordnung am 12. August 2026 in Kraft und ist in allen EU-Mitgliedsstaaten verbindlich anzuwenden.

Schlaufenetiketten werden für die Inhaltskennzeichnung von Transportboxen, Euro-Kisten, Gitterkörben, Gitterrollwagen, usw. eingesetzt. Bei dieser Anwendung kann man Schlaufenetiketten als Packmittel ansehen. Damit fallen sie unter die Verpackungsverordnung. Die meisten Schlaufenetiketten und einige Anhängeetiketten unseres Sortiments werden aus HDPE hergestellt.

HDPE-SChlaufenetiketten

HDPE steht für hochdichtes Polyethylen. Dieser Kunststoff ist sehr robust, beständig gegen viele Chemikalien, wasser- und reißfest. HDPE setzt sich nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammen. Bei der Verbrennung entstehen hauptsächlich Kohlenstoffdioxyd (Kohlensäure) und Wasser. Diese Kunststoffsorte enthält keine Phtalate oder andere Zusatzstoffe, wie Weichmacher. Die Oberflächen sind nicht veredelt. Die Etiketten können direkt mit Folienschreibern beschrieben oder Thermotransferdruckern bedruckt werden.

HDPE ist sehr langlebig. Der Kunststoff verrottet nicht. Er zersetzt sich nur sehr, sehr langsam und wird nach langer Zeit zu Mikroplastik.

Dieser Kunststoff mit dem Recyclingcode 2 - HDPE kann eingeschmolzen und im Downcycling weiterverwertet werden. Ein Recyclingprozess ist bei kleinen Mengen nicht wirtschaftlich. Deswegen dürfen in Deutschland HDPE-Etiketten über den Haus- oder Gewerbemüll entsorgt werden. Derzeit stellt die Verbrennung unter Energierückgewinnung die ökonomisch sinnvollste Verwertung dar.

Etiketten und Verpackungsmaterial für Anwendungen im Bereich Lebensmittel müssen besondere Anforderungen erfüllen und benötigen ein entsprechendes Zertifikat. Die HDPE-Folien aller von uns vertriebenen Produkte sind für den Einsatz im Bereich Lebensmittel geeignet. Sie enthalten keine Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Bei der Herstellung der Folien werden keine Recyclate eingesetzt. Zurzeit ist es technisch sehr aufwändig und kostenintensiv lebensmitteltaugliche Recyclate herzustellen.

Zusammenfassung

HDPE ist kein ökologischer Kunststoff und wird aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Im Vergleich zu anderen Kunstoffen wird bei der Herstellung weniger Energie benötigt. Der Kunststoff ist sehr langlebig und enthält keine Zusatzstoffe. Die HDPE-Etiketten unseres Sortiments enthalten keine Recyclate und sind lebensmitteltauglich. Sie können in Deutschland über den Haus- oder Gewerbemüll entsorgt werden.


Die Angaben auf dieser Seite entsprechen unserem aktuellen Kenntnisstand (06/2026). Wir testen die von uns vertriebenen Produkte nicht selbst auf das Vorhandensein von kritischen Substanzen, insbesondere PFAS-Chemikalien. Unsere Angaben basieren auf Informationen, die uns unsere Vorlieferanten zur Verfügung stellen.

Alle Informationen auf dieser Seite sind allgemeine Handlungshilfen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Eignung für einen konkreten Verwendungszweck und die Möglichkeit zur Verarbeitung mit Ihren Geräten müssen Sie eigenverantwortlich prüfen. Für Schäden, die nicht auf fehlerhafte Produkte zurückzuführen sind, übernehmen wir keine Haftung. Änderungen des Produktdesigns in Folge technischer Änderungen und Weiterentwicklung der Produkte erfolgen ohne vorherige Ankündigung.

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