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Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen - PFAS

Werden bei der Herstellung von Druckmedien PFAS-Chemikalien eingesetzt

Enthalten Druckmedien sogenannte Ewigkeitschemikalien?

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind organische Verbindungen, die eine große Anzahl von Substanzen umfasst. Aufgrund der fett- und wasserabweisenden Eigenschaften und der Langlebigkeit werden diese Substanzen in unterschiedlichsten Produkten, wie Outdoor-Kleidung, Backpapier, beschichtete Pfannen, Shampoo, Feuerlöschern, Druckfarben, Lacke, Fast-Food-Verpackungen und viele weitere Produkte eingesetzt.

Alle PFAS-Chemikalien sind, wenn sie einmal in die Umwelt gelangen, nicht oder nur mit extrem hohen Aufwand wieder daraus zu entfernen. Deswegen hat sich der Sammelbegriff - Ewigkeitschemikalien - für die PFAS-Chemikalien herausgebildet.

Ein Problem ist, dass viele PFAS-Chemikalien toxisch sind. Sie zersetzen sich nicht und lösen sich auch nicht auf. Die Folge ist, sie reichern sich über die Nahrungskette an. Was das genau für die Gesundheit von Menschen heißt, ist derzeit noch nicht ausreichend erforscht.

Ziel sollte es sein, den Einsatz und die Verwendung dieser Chemikalien zu vermeiden.

Sind PFAS in den Druckmedien enthalten?

Viele der Druckmedien unseres Angebots sind witterungsbeständig und reißfest, also sehr dauerhaft. Da liegt der Gedanke nahe, dass bei der Herstellung dieser Spezialpapiere und Folien Ewigkeitschemikalien eingesetzt werden.

Wir haben unsere Industriepartner gefragt und können vorsichtige Entwarnung geben. Unser Partner für Spezialpapiere Lahnpaper GmbH in Lahnstein, unser Partner für Laserfolien, die MDV Group (Polyart) in Königsstein und unser Partner für Haftverbünde (Etiketten), die HERMA GmbH in Filderstadt, sagen, dass in den Rezepturen der von uns vertriebenen Druckmedien keine PFAS-Chemikalien eingesetzt werden.

Was heißt vorsichtige Entwarnung?

Bei der Formulierung - vorsichtige Entwarnung - kommt die Frage auf: Gibt es doch ein Problem? Ja und nein.

Unsere Industriebpartner versichern, dass PFAS-Chemikalien weder als Rohstoffe noch als Zusatzstoffe bei der Herstellung absichtlich beigesetzt werden, um gewünschte Qualitäten oder Eigenschaften zu erreichen. Aufgrund des Fachwissens in den Laboren über die Zusammensetzung der Roh- und Zusatzstoffe und dem Informationsaustausch mit Vorlieferanten kann mit hoher Sicherheit gesagt werden, dass in diesen Stoffen keine PFAS-Chemikalien enthalten sind.

Allerdings können selbst an den entlegensten Orten auf der Erde können Spuren von PFAS-Chemikalien nachgewiesen werden. Deshalb kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch Spuren von PFAS-Chemikalien in den Druckmedien finden lassen, die wir anbieten. Diese  könnten bei verbesserten Analyseverfahren festgestellt werden.

Zusammenfassung

Auch wenn wir im Bereich der Spezialpapiere und synthetische Druckmedien weitgehend Entwarnung geben können, heißt das nicht, dass damit das Problem aus der Welt geschafft ist. Es gibt sehr viele Produkte, davon viele auch im privaten Umfeld, die PFAS-Chemikalien enthalten. Da einige der Chemikalien der PFAS-Gruppe toxisch sind und sich in der Nahrungskette anreichern, empfehlen wir Ihnen, sich zu informieren und Produkte, die PFAS-Chemikalien enthalten soweit wie möglich meiden.

Gute Informationsquellen sind das Umweltbundesamt und der NDR (Suche > PFAS).


Die Angaben auf dieser Seite entsprechen unserem aktuellen Kenntnisstand (06/2023). Wir testen die von uns vertriebenen Produkte nicht selbst auf das Vorhandensein von kritischen Substanzen, insbesondere PFAS-Chemikalien. Unsere Angaben basieren auf Informationen, die uns unsere Vorlieferanten zur Verfügung stellen.

Eine weitere Verarbeitung der angebotenen Produkte findet bei der Bergmann Handels OHG nur insoweit statt, dass die Produkte in Formate geschnitten, gelocht, perforiert und/oder neu verpackt werden.

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