Briefumschläge in kleiner Auflage selber bedrucken

Wie geht das?

Mit Laserdruckern Briefumschläge bedrucken und gleichzeitig personalisieren

Von einer Druckerei Umschläge bedrucken lassen lohnt sich in der Regel nur bei höheren Auflagen.

In kleineren Unternehmen und bei Freiberuflern liegen vorgedruckte Umschläge häufig so lange, bis die Klebung nicht mehr richtig haftet und die Briefumschläge mit Klebefilm zugeklebt werden müssen. Das macht beim Empfänger von Briefen keinen guten Eindruck.

Die Lösung: Briefumschläge mit oder ohne Fenster, die Sie mit Ihrem Laserdrucker selber bedrucken.

Wie Herr Schulz das in seinem Elektroinstallationsbetrieb macht, beschreiben wir hier.


Wie druckt man mit einem Laserdrucker Firmenlogo und Anschrift auf Fensterbriefumschläge

Beispiele von Laserbriefumschläge, die individuell bedruckt wurden

Herbert Schulz ist Handwerksmeister und besitzt ein Elektrofachgeschäft für Hausgeräte. Er rief vor einiger Zeit an. Es entwickelte sich folgendes Gespräch zwischen Herbert Schulz und Reinhard Bergmann vom Papier & mehr Online-Team.

Herbert Schulz: Guten Tag Herr Bergmann, auf unseren Firmenwagen, der Kleidung der Monteure, überall steht unser Firmenlogo, deshalb möchte ich es auch auf die Briefumschläge drucken lassen.

Ich habe mir im Internet Ihr Sortiment angesehen und möchte fragen, ob Sie auch Umschläge bedrucken. Wir versenden nicht so viele Briefe in der Woche. Lohnt es sich da überhaupt Briefumschläge bedrucken zu lassen?

Reinhard Bergmann: Sie sagten, dass sie nicht so viele Umschläge benötigen. Darf ich fragen, wie viele Sie etwa in einem halben Jahr benötigen.

H.S. Mit einem Karton kommt ich ziemlich lange hin. Es ist schon vorgekommen, dass meine Mitarbeiterin die Umschläge mit Tesa zukleben musste, weil die Klebung nicht mehr funktionierte. Die Laschen waren teilweise schon braun geworden. Die Umschläge sahen nicht mehr gut aus.

R.B. Kleine Druckauflagen sind in Druckereien relativ teuer. Das hängt mit den Einrichtekosten der Druckmaschinen zusammen. Ich meine, dass sich in Ihrem Fall der professionelle Offsetdruck nicht lohnt.

Ich kann Ihnen lasergeeignete Briefumschläge empfehlen. Die können Sie selber, auch in kleiner Auflage, mit Ihrem Laserdrucker bedrucken.

Einer unserer Kunden druckt nicht nur sein Firmenlogo ein. Auf seinen Umschläge steht auch ein Hinweis auf das Angebot des Monats. Er druckt immer nur ein kleines Kontingent und bleibt so immer aktuell.

H.S. Der Servicetechniker, der unsere Drucker und Kopierer wartet, hat mich davor gewarnt, Briefumschläge in den Drucker zu legen. Er meinte, dass die Fenster die Hitze im Drucker nicht aushalten und den Drucker beschädigen.

R.B. Der Techniker hat da grundsätzlich recht. Die Fensterfolie von normalen Umschlägen hält die Fixiertemperatur, mit der die Farbe fixiert wird, nicht aus. Die kann je nach Drucker bis zu 200 °C betragen.

Bei uns erhalten Sie Briefumschläge, deren Fenster aus wärmestabilisierter Folie hergestellt werden. Die selbstklebende Verschlussklappe ist mit einem Abdeckstreifen geschützt, so dass ein Umschlag nicht im Gerät kleben bleibt. Die Haftklebung ist auch so ausgerüstet, dass sie der Fixierwärme stand hält.

Diese Umschläge dürfen Sie mit Ihrem Laserdrucker oder Kopierer bedrucken.

H.S. Geht das so einfach?

R.B. Nicht ganz, denn leider kann nicht jeder Laserdrucker Umschläge gleich gut bedrucken. Briefumschläge sollten möglichst gerade durch das Gerät laufen.

Werden sie durch zu kleine Transportwalzen zu stark gebogen, können sich Falten im Umschlag bilden. Aus diesem Grund besitzen viele Drucker einen besonderen Ausgabeschacht für Briefumschläge.

Im Handbuch Ihres Drucker finden Sie Empfehlungen, wie Sie mit Ihrem Drucker Briefumschläge und Versandtaschen bedrucken können.

H.S. Wenn ich darüber nachdenke, dann sehe ich da noch mehr Möglichkeiten. Man kann auch Bilder, Angebote und so etwas darauf drucken.

Ein Druckbeispiel, wie die Briefumschläge von Herrn Schulz aussehen könnten.

R.B. Das ist richtig. Das machen einige unserer Kunden. Sie schätzen die Flexibilität.

Beachten Sie aber bei der grafischen Gestaltung die Bestimmungen der Deutschen Post AG. Die automatische Verarbeitung der Briefe darf nicht behindert werden. Deshalb gibt es auf der Vorderseite Zonen, die nicht bedruckt werden dürfen. Darüber informiert der Automatisierungsbeauftragte der Post. Das Direktmarketingcenter der Deutschen Post AG in Ihrer Nähe kann Ihnen dazu mehr sagen.

Auf unserer Homepage finden Sie darüber auch Informationen darüber.

H.S. Das ist ja sehr interessant. Ich will mal prüfen, ob unser Laserdrucker Umschläge bedrucken kann. Vielen Dank für Ihre Beratung. Ich melde mich wieder bei Ihnen.

Ein paar Tage später rief Herr Schulz noch einmal an und bestellte eine Packung mit 250 Laser-Briefumschlägen. Er wollte einen Versuch starten.

Seitdem bestellt Herr Schulz regelmäßig lasergeeignet Briefumschläge und bedruckt sie mit seinem neuen Farblaserdrucker. Den hatte er sich gekauft, weil er mit seinem altem Drucker keine Umschläge bedrucken konnte. Den Farbdrucker nutzt er jetzt auch zum Druck von Angeboten und Handzetteln.

Weitere Informationen zum Thema

DIGILINE - Laser-Briefumschläge im Shop

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Alle Informationen auf dieser Seite sind allgemeine Handlungshilfen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Eignung für einen konkreten Verwendungszweck und die Möglichkeit der Verarbeitung mit Ihren Geräten müssen Sie eigenverantwortlich prüfen. Für Schäden, die nicht auf fehlerhafte Produkte, zurückzuführen sind übernehmen wir keine Haftung. Änderungen des Produktdesigns in Folge technischer Änderungen und Weiterentwicklungen der Produkte erfolgen ohne vorherige Ankündigung.

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